Positives Denken, warum ?

Positives Denken, was habe ich davon ?

Hier eine Geschichte zur Inspiration, wie ein Tag beginnen könnte…..

Bevor Sie die zwei Geschichten durchlesen, wie ein Morgen beginnen kann, bitte ich Sie kurz inne zu halten und sich zu erinnern…. Was waren heute früh die ersten Gedanken? Mit welchem Gefühl sind Sie aufgestanden? Vielleicht finden Sie sich in einer der Geschichten wieder :

Und so ist ein typischer Morgen von Frau Schwer

6 : 00 Das Geräusch des Pieptons lässt Frau Schwer hochschrecken. Benommen blickt sie zu ihrem noch schlafenden Mann. “ Der kann noch schlafen und ich muss aufstehen“, denkt sie sich. “ Er könnte auch mal das Frühstück machen“, grummelt sie in der Küche, als sie den Tisch deckt. Da fällt ihr Blick auf den Kalender und sie sieht den Termin bei der Lehrerin ihrer Tochter, die Versetzung ist gefährdet, so ein Mist. Auf dieses Gespräch könnte sie gut verzichten. Frau Schwer geht ins Bad und entdeckt auf der Kommode die Unterlagen für das heutige Meeting und ihr fällt siedendheiss ein, dass sie gestern Abend die Präsentation nicht mehr geschafft hat, weil sie mit Simone ihrer Tochter noch über die Schule geredet hat. Das Gespräch war alles andere als erfreulich, ein Wort gab das andere und es waren vorallem Vorwürfe, die sie losgeworden ist, anstatt Lösungen zu finden. Simone ist mitten in der Pubertät und mit einer gewissen Wehmut denkt sie an die Zeit zurück, als Simone noch ein kleines, liebes Mädchen war. Ihr Anblick im Badezimmerspiegel frustriert sie noch mehr. “ Wie ich wieder aussehe, blass und alt.“ Im Stehen trinkt sie ihren Kaffee und hört die Nachrichten des Radiosenders. “ Die Welt wird auch immer schlechter, wo soll das nur alles hinführen…?“ mit diesen düsteren Gedanke nimmt sie die belegte Semmel schnell mit, sie muss zur S-Bahn. In letzter Sekunde erreicht sie den Zug, der voll besetzt ist. Sie quetscht sich zwischen die Menschen und als sie die Gesprächsfetzen hört, fällt ihr ein, dass Morgen auch noch Feiertag ist. Mist, jetzt muss ich auch noch einkaufen gehen. Deprimiert und gestresst kommt sie in der Arbeit an……

Der gleiche Tag bei Frau Leicht

5 : 45 Eine schöne Melodie lässt Frau Leicht erwachen. Ihr erster Gedanke : “ Ich liebe diese Melodie, das war eine gute Investition.“ Sie drückt auf die Snooze-Taste und hat noch fünf Minuten Zeit. Sie fühlt Dankbarkeit, in einem warmen, weichen Bett aufzuwachen. Jeden Tag geht sie auf dem Weg in die Arbeit an einem obdachlosen Mann vorbei, der in seinem Schlafsack auf der Straße liegt. Schon öfters hat sie ihm etwas mitgebracht.
Sie schmiegt sich an ihren Mann und genießt das Gefühl. Sie fühlt große Dankbarkeit, ihn an ihrer Seite zu haben. Was haben sie schon alles gemeinsam erlebt und durchgestanden. Sie räkelt sich und freut sich über ihren gesunden und vitalen Körper. Die Melodie erklingt wieder und sie steht auf, wirft noch einen liebevollen Blick auf ihren Mann und schaltet in der Küche die Kaffee-Maschine an. Gut, dass sie gestern schon alles hergerichtet hat. Ihr Blick auf den Kalender verrät ihr, heute ist das Gespräch mit der Lehrerin, Susi wird das Jahr in der Schule nicht schaffen und eventuell wiederholen müssen. Frau Leicht hatte schon länger den Eindruck, dass Susi überfordert ist. Sie ist sehr gespannt, wie die Lehrerin die Situation einschätzt.
Wir werden eine Lösung finden, ein wiederholtes Jahr kann ja auch etwas Gutes bringen. „Zum Glück steht ein verlängertes Wochenende vor der Tür und da möchte ich mit Susi zum Schwimmen gehen und mit ihr in Ruhe reden“, nimmt sich Frau Leicht vor.
Auf dem Weg ins Bad sieht sie die Präsentationsmappe für das heutige Meeting. “ Ui, die hatte ich gestern Abend vergessen, na dann werde ich eben improvisieren. Das habe ich schon mal geschafft. Außerdem habe ich noch eine Stunde in der Arbeit, das wird reichen. Und die Praktikantin kann mir dann auch gleich dabei helfen.“ Im Bad blickt sie in den Spiegel und sie lächelt sich selbst zu. Sie freut sich über die Sonnenstrahlen, die durchs Fenster scheinen und auf die heiße Dusche. In der Küche trinkt sie in Ruhe ihren Kaffee und isst ihr warmes Müsli, sie hört ihre Lieblingsmusik aus dem CD-Spieler. Auf dem Weg zu S-Bahn genießt sie jeden Sonnenstrahl, das Gezwitscher der Vögel zaubert ihr ein Lächeln ins Gesicht. In der S-Bahn ist es wieder eng und stickig, aber Frau Leicht hat ihre Kopfhörer auf, hört schöne Musik und mit geschlossenen Augen macht sie ein paar Atemübungen. Als sie aussteigt, fühlt sie sich leicht, frei und gestärkt für ihre heutigen Aufgaben.

Dankbarkeit, Achtsamkeit und positives Denken sind die besten Voraussetzungen für ein zufriedenes Leben.

Wie fängt Ihr Tag an ? Haben Sie auch Rituale oder Ideen, wie ein guter Start in den Morgen gelingt ?

Herzlichen Dank für Ihren Eintrag.

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