Kategorie-Archiv: Helfersyndrom

5 Tipps – So einfach sage ich NEIN!

Ich möchte Ihnen 5 Strategien aus meinem Kurs vorstellen,

wie Sie einfach und klar Nein sagen.

Im Kurs werde ich noch weitere Impulse dafür ausführen, Sie bekommen sozusagen einen kleinen Einblick und Hilfe für Ihren Alltag.

1.Starke Wortwahl

Die Nachbarin fragt Sie, ob Sie auf Ihren Hund aufpassen können.

Sie antworten: „Ach eigentlich wollte ich noch einkaufen gehen und könntest du nicht vielleicht die andere Nachbarin fragen….“.

Die Hundebesitzerin wird Ihre Antwort nicht ernst nehmen und gleich gegenargumentieren, dass die andere Nachbarin nicht da ist. Und schon wird es immer schwieriger, Nein zu sagen.

DESHALB:

Wenn Sie sich für ein Nein entscheiden, dann formulieren Sie es ganz klar und eindeutig.

Nein, ich kann den Hund nicht nehmen, ich habe keine Zeit. Punkt. Achten Sie auch auf Ihre Körperhaltung!

2.Das schlechte Gewissen auflösen

So, jetzt haben Sie Nein gesagt und bekommen ein schlechtes Gewissen. Der arme Hund, die Nachbarin ist bestimmt sauer, ich hätte ihn ja doch nehmen können.

Das ist sehr empathisch von Ihnen, wenn Sie so denken. Doch erinnern Sie sich an die Gründe, warum Sie NEIN gesagt haben. Sie möchten einkaufen gehen, um dann kochen zu können. Abends sind Sie auf einem Konzert und Sie können Ihre Pläne nicht auf später verschieben, Ihr ganzer Tagesablauf wäre ein einziger Stress.

Übernehmen Sie nicht die Verantwortung für die Probleme anderer Menschen. Ihre Nachbarin hat sich für einen Hund entschieden, es ist ihr Problem, gut für ihn zu sorgen.

3.Raus aus dem Horrorkino

Doch jetzt geht das Horrorkino erst richtig los.

Der arme Hund muss dann alleine Zuhause bleiben und heult bestimmt ganz schrecklich. Er fühlt sich einsam und verlassen und die Nachbarin bekommt Ärger mit den anderen Nachbarn. Und Sie sind Schuld, weil Sie NEIN gesagt haben. Dann wird die Nachbarin nie wieder mit Ihnen sprechen und Sie werden im Haus einen schlechten Ruf haben.

STOPP!

Sie sind in Ihr persönliches Horrorkino gegangen und haben sich ein Weltuntergangsszenario ausgesucht und Sie glauben auch noch das, was Sie sehen.

Doch jetzt mal ganz realistisch betrachtet, wie wahrscheinlich ist es, dass Ihr Szenario so eintrifft? Was spricht gegen diese Theorie? Könnte es auch noch eine andere Lösung geben?

Denken Sie realistisch und suchen Sie nach Argumenten, warum es sehr unwahrscheinlich ist, dass Ihre schlimmsten Befürchtungen eintreffen!

Und wie würde es Ihnen gehen, wenn Sie Ja gesagt hätten? Hätten Sie nicht einen Groll auf Ihre Nachbarin? Gegen sich selbst, weil Sie Stress haben, um jemanden einen Gefallen zu tun?

SO wie Sie sich entschieden haben, ist es gut. Sie sind auch für die Folgen nicht verantwortlich, außer Sie sagen Ja, wenn Sie Nein sagen möchten!

4.Hören Sie auf Ihren Bauch

Viele Entscheidungen werden zu schnell getroffen, aus der Situation heraus, aus der Not, weil Sie jemand unter Druck setzt.

Erlauben Sie sich Bedenkzeit. Und dann fühlen Sie für sich, was ein Ja für Sie bedeuten würde.

Und wenn dann der Bauch grummelt, der innere Stress-Pegel steigt, Widerstand sich in Ihnen breit macht, dann können Sie mit dem Kopf analysieren.

Was macht mir so einen Stress? Wogegen sträube ich mich? Warum will ich Nein sagen?

Dann positionieren Sie sich und sagen NEIN!

5.Ein Angebot für später

Heute können Sie nicht auf den Hund aufpassen, aber grundsätzlich möchten Sie der Nachbarin gerne helfen. Machen Sie Ihr ein Angebot:

Wenn Sie nächstes Mal früher Bescheid sagt, nehmen Sie gern den Hund.  So zeigen Sie, dass Sie helfen möchten, aber nicht Heute.

Dann fällt es Ihnen nochmal leichter, Nein zu sagen und beim nächsten Mal sagen Sie mit voller Überzeugung Ja.

Dann freuen Sie sich vielleicht auf den Hund und haben Spaß bei der Erfüllung Ihrer Zusage.

Vielleicht helfen Ihnen diese Punkte für Ihre nächste Entscheidung, bewusst Ja oder Nein zu sagen.

Wenn Sie noch mehr Unterstützung möchten, dann melden Sie sich zu meinem Online-Kurs an:

Schluss mit – Ich muss!

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5 angelernte Muster die Ihnen das Leben zur Hölle machen……..

Vor allem Frauen tappen gerne in diese Fallen und wissen nicht, wie Sie es ändern können….

Oft macht man sich erst Gedanken über sein Verhalten, wenn der Leidensdruck groß genug ist, wenn sich der Körper durch Schmerzen ( Migräne, Kreislaufproblemen, Magendruck usw.) oder die Seele (Lust-und Freudlosigkeit, Schlafstörungen, Erschöpfung) bemerkbar macht.

Lassen Sie es erst gar nicht so weit kommen und lesen Sie, welche Verhaltensmuster auf Dauer krank machen und wie Sie diese ändern können: Weiterlesen